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Offen gesagt

15.11.2018

Das Innenministerium hat letztlich einen Gesetzentwurf veröffentlicht, nach der künftig nur Mitglieder größerer Vereine das Recht haben sollen, bis zu zehn Waffen zu besitzen. Konkret wurde bei der in Begutachtung geschickten Novelle eine Grenze von 100 Vereinsmitgliedern eingezogen. Das ist aus meiner Sicht für die Sportschützenvereine in Vorarlberg insofern fatal, da es in diesem Sport a) mehr als 20 Disziplinen mit unterschiedlichen Sport-Gewehren, oder Pistolen gibt und b) über 80% unserer 21 Sportschützenvereine diese Mindestmitgliederzahl derzeit nicht erfüllen. Gleiches Recht für alle? Mitnichten, mich ärgert dabei zudem; dass Jäger*innen diese Einschränkung nicht auferlegt bekommen. Weidmannsheil, Sportabdank.

Das Sportschießen hat in Vorarlberg seit jeher Tradition und ist fest verankert in der Sportstruktur. Die Erfolge im Spitzensport bei Welt- und Europameisterschaften als auch bei Olympia von Wolfram Waibel jun. oder aktuell Thomas Mathis beweisen die nachhaltige und ausgezeichnete Arbeit der Vereine in Vorarlberg. Man kann daher nicht in einem Atemzug Olympiamedaillen fordern, und auf der anderen Seite der Basis die Arbeit verunmöglichen. Wir werden uns für die Interessen des Sportschießen und für die Vereine vehement einsetzen und Anpassung am gesetztes Entwurf im Sinne des Sports einfordern.

Clemens Fiel
Geschäftsführer ASVÖ Vorarlberg



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